WERNER DÜRRSON STIFTUNG






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Swantje Lichtenstein Swantje Lichtenstein








Das "Denkmal fürs Wasser" ist in Ihrer Buchhandlung ab dem 20. August 2012 erhältlich.



Aus dem Nachlass herausgegeben von Volker Demuth

»Denkmal fürs Wasser« ist ein großes, ein umfassendes Epos. Unverzichtbar für unsere Zeit.

Ob die vier Ströme des Paradieses oder die Weltmeere der Neuzeit, den alles umspannenden Raum des Wassers versetzt Dürrsons poetische Aufmerksamkeit auf eine uns berührende Weise in lyrische Bewegung. Wasser zu hören, zu spüren, in seinen Verwandlungen, in seiner undurchschaubaren Klarheit. Diese Gedichte zeigen Werner Dürrson als einen der großen Stilisten der deutschen Literatur, in seinem letzten vollendeten Werk wendet er sich mit der ganzen Kraft und Genauigkeit seiner Sprache dem Grundelement allen Lebens zu. Und es trifft zu, dass man seine Lyrik als »mit das Schönste im Weltmaßstab « (Prof. Dr. Paul Hoffmann) bezeichnet hat.
 
So bei Licht besehen
Alle Farben enthält des
Wassers schillernde
Klarheit
Himmels- und schwerpunktsicher
bewegt es sich
frei in seiner scheinbaren
Haltlosigkeit
Lichtverschwistert überbrückt
es
nicht nur im Regenbogen
spielend
Erde und Himmel

Klöpfer & Meyer Verlag Tübingen




   

Werner Dürrson Gedenkraum in Riedlingen

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Riedlingen klangvoller Name auf Landkarte der Dichtung


Riedlingen.  Viel Bewunderung wurde der Werner-Dürrson-Gedenkstätte im einstigen Kapuzinerkloster in Riedlingen bei ihrer Eröffnung am Freitag zuteil.

Wenn ein Dichter geehrt wird und dies Männer tun, die sich ebenfalls der Dichtkunst verschrieben haben, dürfen Reden in geschliffener Sprache erwartet werden. So geschehen im Refektorium des einstigen Kapuzinerklosters, das heute Heimstatt der Stadtbücherei Riedlingen ist und jetzt auch der Gedenkstätte für Werner Dürrson.

Die Feierstunde hatte eine besondere Atmosphäre, ließ den fast auf den Tag genau vor drei Jahren verstorbenen Lyriker, Erzähler, Essayisten und Übersetzer mitten unter den Gästen sein, in Zitaten, in einem Film über sein Leben im Riedlinger Teilort Neufra, in den Würdigungen und der fast schon sphärischen Musik.....

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MATTHIAS KEHLE ZUR ERÖFFNUNG DER GEDENKSTÄTTE IM RIEDLINGER KAPUZINERKLOSTER AM 15. APRIL 2011

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SÜDWESTPRESSE VOM 19.03.2011 Autorin:Waltraud Wolf


Mitte April wird die Werner-Dürrson-Gedenkstätte im ehemaligen Kapuzinerkloster in Riedlingen eingeweiht. Sie erinnert an einen bedeutenden Autor, seine Biografie und sein literarisches Werk.

Am 17. April 2008 ist Dr. Werner Dürrson gestorben, der von 1983 an im Schloss in Neufra lebte, einem Teilort von Riedlingen. Einen Tag vor seinem Tod gründete er eine auf seinen Namen lautende Stiftung, der sein Schriftstellerkollege Professor Dr. Volker Demuth vorsteht. Die "Bewahrung des literarischen Werks", aber auch die "Pflege des Andenkens" sind ihre Anliegen. Von Anfang an dachte man dabei an die Einrichtung einer Gedenkstätte. Genau drei Jahre nach seinem Tod wird sie jetzt an die Öffentlichkeit übergeben, ermöglicht durch die Bereitschaft der......

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Enthüllung einer Erinnerungstafel für den Schriftsteller 

Dr. Werner Dürrson (1932-2008)



Am 27. Januar 2011 enthüllte Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon eine Erinnerungstafel für den am
12. September 1932 in Schwenningen geborenen Schriftsteller Dr. Werner Dürrson. Die Idee zur Schaffung der Tafel wurde 2009 bei einem Gespräch zwischen Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon, Stadtarchivar Dr. Heinrich Maulhardt und der Werner-Dürrson-Stiftung geboren und vom Stadtarchiv realisiert.

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Bild: Michael  J.H. Zimmermann


Eine Tafel ehrt Dürrson


Nur seine Kindheit verbrachte Werner Dürrson im Haus in der Schwenninger Pestalozzistraße 34. Doch sein ganzes Leben lang brach die Verbindung zu seiner Heimatstadt nicht ab. Jetzt ehrt eine Gedenktafel Leben und Werk des Schriftstellers.

Gar nicht freudig waren Stimmung und Wetter, als gestern Nachmittag die schlichte blaue Tafel an der Wand seines Heimathauses enthüllt wurde. Und das trübe und kalte Wetter hätte zum Schriftsteller gepasst, der in seinem Werk oftmals auch die nicht heiteren Seiten des Lebens ansprach. Die Tafel ist eine verspätete Ehrung durch seine Heimatstadt, die der Schriftsteller zu Lebzeiten nicht mehr erfahren durfte. Denn der bereits geplante Festakt zum 75. Geburtstag am 15. Oktober 2007 musste wegen Krankheit abgesagt werden. Wenige Monate später starb Dürrson dann am 17. April 2008. Umso dringender war daher der Wunsch, dass der große Sohn der Stadt endlich eine dauerhaften Würdigung erfährt.

Artikel vom: 28.01.2011   Neckarquelle

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SÜDWESTPRESSE VOM 15.05.2010 Autorin Waltraud Wolf


"Ein kleiner Edelstein für die Stadt"

Riedlingen.  Die Freude stand Empfängern und Spendern ins Gesicht geschrieben, denn allen ist die Einrichtung der Werner-Dürrson-Gedenkstätte zu verdanken. Eingerichtet wird sie in der künftigen Stadtbibliothek.

Im einstigen Kapuzinerkloster und der künftigen Stadtbibliothek soll auch die Gedenkstätte für Werner Dürrson eingerichtet werden, der "als Schriftsteller nicht ganz unumstritten war", so Professor Volker Demuth, Vorsitzender des Stiftungsrates der Werner-Dürrson-Stiftung, "in seinen Werken jedoch von herausragender Bedeutung für den süddeutschen Raum". Als "kleinen Edelstein" für die Stadt bezeichnete er die Gedenkstätte und zeigte sich "sehr, sehr dankbar", dass sie dank der Sponsoren eingerichtet werden kann.

Dies sind die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke, vertreten durch den Biberacher Landrat Dr. Heiko Schmid, der das Engagement der OEW für Kunst und Kultur unterstrich, aber auch die Kreissparkasse Biberach und die Volksbank-Raiffeisenbank Riedlingen, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Günther Wall und Vorstandssprecher Alfred Wormser. Wormser erkannte in der Gedenkstätte den regionalen Bezug und den kulturellen Mehrwert der Stadt für die Bürger. Er wie Wall zeigten sich von dem Ausstellungskonzept überzeugt.

Dazu beigetragen hat durch die Vermittlung des jungen Architekten Zlatko Antolovic nicht zuletzt Dr. Thomas Schmidt, der Leiter der Arbeitsstelle für literarische Gedenkstätten in Baden-Württemberg, der ebenfalls anwesend war und die Bereitstellung von 16 500 Euro für die Gedenkstätte als besondere Würdigung des "wunderbaren Ortes und wunderbaren Raumes" unterstrich, wie auch das Netzwerk von Erinnerungsstätten an bedeutende Literaten im Landkreis Biberach.

Dass man bei einem solchen Vorhaben als Riedlinger gefordert sei, habe er bereits bei der Gemeinderatssitzung erkannt, sagte Stadtrat Werner Blank, der mit der Firma Feinguss Blank ebenfalls zu den Spendern gehört. Die Sitzung fand im Januar statt. Damals war Professor Dr. Demuth die Forderung bekannt geworden, dass die Stiftung 14 500 Euro an Spenden nachweisen muss, um das Raumangebot der Stadt nutzen zu können.

Er habe nicht geglaubt, dass dies so kurzfristig und unkompliziert geschehen könne, räumte Volker Demuth jetzt ein und zeigte sich sehr glücklich darüber, dass die Arbeiten vergeben werden können. Schließlich, so Bürgermeister Hans Petermann in seinem Dank an alle Beteiligten, sollen Stadtbibliothek und Gedenkstätte am 10. September eingeweiht und am 11. September der Öffentlichkeit vorgestellt werden.




Wochenblatt Riedlingen vom 4.März 2010    Autorin: Waltraud Wolf

Stiftung auf Sponsoren-Suche



Einen Tag vor seinem Tod begründete der Autor Werner Dürrson eine Stiftung. Sie darf jetzt im Kapuzinerkloster in Riedlingen eine Gedenkstätte für den Dichter einrichten und ist auf der Suche nach Sponsoren.





Foto: W. Wolf

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Die Stadt stellt den Raum zur Verfügung, Dr. Thomas Schmidt vom Deutschen Literatur-Archiv hat finanzielle Unterstützung des Landes zugesagt und bezeichnet die Angliederung der Gedenkstätte an eine Bibliothek, wie sie dort installiert wird, als einen "Glücksfall". Der Haken an der Sache: Die Stiftung, dessen Stiftungsrat der in Zwiefaltendorf lebende Schriftsteller Volker Demuth vorsteht, muss Spenden von 14500 Euro nachweisen, bevor mit der Einrichtung begonnen wird. Demuth wertet Dürrson als einen der wichtigsten Lyriker Deutschlands und einen Autor mit Format, so dass es gerechtfertigt sei, dort, wo er lebte, eine Gedenkstätte einzurichten. Die Stiftung will Mobilar, Gemälde, Originalmanuskripte, Briefe berühmter Schriftsteller, wie Hermann Hesse, und die Arbeitsbibliothek Dürrsons einbringen. Vorschläge zur Gestaltung unterbreitete dem Riedlinger Gemeinderat überzeugend der junge Architekt Zlatko Antolovic. In keiner vergleichbaren Stadt finde man so viele Literatur-Interessierte wie in Riedlingen, freut sich Demuth und berichtet von eigenen Erfahrungen bei seinen Lesungen in der Donau-Stadt. Die große Resonanz von Besuchern sei für ihn bisher "einzigartig" gewesen. In Riedlingen begegne man einem wirklichen Bedürfnis für literarisches Engagement. Begeistert zeigt er sich auch von der Unterbringung der Gedenkstätte im einstigen Kapuzinerkloster. Wenn sie gut angenommen werde, sei sie eine Bereicherung für die Stadt. Da sie "wunderschön gestaltet" werde, erwartet er auch Besucher von weither. Aber auch Schulen sollen angesprochen und Dürrsons Werke in den Unterricht eingebunden werden, wünscht sich Demuth, der die Gedenkstätte zudem mit Autoren-Lesungen beleben will. Das "Schönste" für ihn wäre, wenn - wie von Dürrson gewünscht - die Stiftung ein Literaturstipendium gewähren könnte. Dazu bedarf es aber noch Zustiftungen. Derzeit jedoch konzentriert er sich auf den Finanzbedarf für die Gedenkstätte, denn ohne die Spendenzusage vergibt die Stadt die Arbeiten nicht. Dazu eingerichtet worden ist ein Spendenkonto bei der Kreissparkasse Biberach (Bankleitzahl 65450070) unter der Kontonummer 7263730, Stichwort: Gedenkstätte Werner Dürrson.

Professor Dr. Volker Demuth (links), Vorsitzender des Stiftungsrates der Werner-Dürrson-Stiftung, 2007 im Gespräch mit dem Schriftsteller-Kollegen Dr. Werner Dürrson, der am 17. April 2008 starb.




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Riedlingen.  Im ehemaligen Kapuzinerkloster soll eine Werner-Dürrson-Gedenkstätte eingerichtet werden. Voraussetzung ist, dass die Stiftung die Mittel aufbringt. Gefördert wird das Vorhaben vom Literatur-Archiv.

Einen Tag vor seinem Tod hat der in Neufra lebende Autor Dr. Werner Dürrson eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen. Ihr steht der Schriftsteller Professor Dr. Volker Demuth vor, dessen Anliegen eine Gedenkstätte für den 2008 verstorbenen Lyriker ist. War ursprünglich daran gedacht, sie im Rittersaal des Schlosses Neufra einzurichten, in dem Dürrson lebte und arbeitete, so war dies am Nein der Stadt gescheitert, die sich nicht in der Lage sah, die ihr auferlegten Miet- und Betriebskosten zu übernehmen. Dafür bot sie der Stiftung einen Raum im ehemaligen Kapuzinerkloster an, das derzeit zum Archiv und vor allem zur Bibliothek umgebaut wird.

Auch wenn in ihm nur ein geringer Teil der persönlichen Dinge des Verstorbenen untergebracht werden kann, wurde die Idee für gut befunden, zumal der Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg, Dr. Thomas Schmidt, Bereitschaft zur Bezuschussung signalisierte. Er war es denn auch, der den jungen Architekten Zlatko Antolovic, der das Schiller-Geburtshaus in Marbach ausgestaltet hat, als Fachmann für die Innengestaltung vorschlug. Antolovic stellte dem Gemeinderat sein Raumkonzept für das Zimmer im Südwestflügel des ersten Obergeschosses vor.

Lyrik habe etwas mit Rhythmus und Takt, Dichte und Weite zu tun, die es in der Raumgestaltung aufzunehmen gelte, beispielsweise mit transparenten Deckenelementen, sagte er. Dem kämen auch schon im Flur zu dem Raum die Deckenbalken und Fenster entgegen, die zur Einführung genutzt werden könnten. Deutlich werden müsste bei der Ausstattung auch die Vielschichtigkeit Dürrsons, zu der neben Sprache auch Musik gehört. Im Zentrum steht sein Schreibtisch, mit einer Art Vitrinen versehen. Informationstafeln sollen animieren, selber tätig zu werden, um die Themen zu vertiefen. Ein mit Schrift versehenes Porträt ziert die Wand. Ein Medienportal mit Film- und Tonsequenzen schenkt dem Besucher Einblick in Dürrsons Wirken.

Diese Gedenkstätte an eine Bibliothek anzugliedern, empfand Dr. Schmidt als einen "Glücksfall". Er bezeichnete Baden-Württemberg als literarische Landschaft, die es kenntlich zu machen gelte. Das fiele ob der vielen Literaten, die es beheimatet habe, leicht. Rund 100 literarische Museen und Gedenkstätten gäbe es, in dieses Netzwerk des Literaturarchivs Marbach wäre Dürrson zu platzieren.

Professor Dr. Volker Demuth wertete Dürrson als einen der wichtigsten Lyriker, "die wir in Deutschland hatten" und erinnerte an die renommierten Preise, mit denen er ausgezeichnet worden ist. Man habe es mit einem Autor zu tun, der Format besitze, sodass es gerechtfertigt sei, dort, wo er lebte, eine Literaturgedenkstätte einzurichten. 1983 sei er in das Schloss Neufra gezogen und habe dort einen Gutteil seiner Werke, die sich auch auf Oberschwaben beziehen, verfasst. Die Stiftung bringe wertvolle Exponate ein wie Mobilar, die Arbeitsbibliothek Dürrsons, Originalmanuskripte und Briefe berühmter Schriftsteller wie Hermann Hesse sowie als "besondere Perlen" Gemälde bedeutender Künstler. Auch unter dem touristischen Aspekt erkannte er in der Gedenkstätte einen Vorteil für Riedlingen. Dr. Schmidt wies ebenfalls auf eine touristische Nutzung wie den "literarischen Radweg" hin, der gut angenommen werde, unterstrich jedoch auch die Bedeutung einer solchen Einrichtung für die Schulen.

Für die Stadt wichtig ist das Interesse von Dr. Schmidt vom Deutschen Literatur-Archiv Marbach vor allem unter dem finanziellen Aspekt, hat er doch eine Förderung von 50 Prozent der auf 33 220 Euro veranschlagten Ausstattungskosten in Aussicht gestellt, allerdings auf mehrere Jahre verteilt und unter Vorbehalt der Haushaltsmittel des Landes, sodass die Stadt vorfinanzieren müsste.

Sie bringt die 10 000 Euro ein, die man für den Raum sowieso hätte ausgeben müssen. Für die Stiftung verbleiben würde dann ein Betrag von rund 14 500 Euro. Nur wenn sie verbindliche Zusagen über Spenden in dieser Höhe nachweisen kann, werden die Arbeiten vergeben, beschloss der Gemeinderat bei zwei Enthaltungen. Darüber ist eine Vereinbarung zwischen ihr und der Stadt abzuschließen.

SÜDWESTPRESSE VOM 27.01.2010 AUTORIN: Waltraut Wolf